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Reise Nr. 1538

Burgund

8 Tage Frankreich Autun, Beaune, Brancion, Dijon, Fontenay, Pontigny, Taize, Tournus, Verdun

Burgund
Bernhard, geboren in der Burg Fontanum, wurde von sehr frommen Eltern erzogen. Als kleiner Junge erschien ihm während der Weihnachtsfrühmesse das Jesuskind. Von dieser Stunde an war ihm ein tiefer Sinn gegeben für den Glauben an Gott. Im Jahre 1112 trat er im Alter von 22 Jahren in den Orden der Zisterzienser ein. Von nun an war er so tief vom Geist und von Gott erfüllt, daß er die Sinne des Körpers kaum gebrauchte. Der Abt der Zisterzienser schickte Brüder nach Clairvaux, um dort ein Kloster zu gründen, Bernhard machte er zu ihrem Abt. Dort lebte er lange Zeit in so großer Armut, daß er seine Nahrung oft aus Buchenblättern zubereitete.

01 Reiseverlauf

1. Tag: Fahrt in die Bourgogne

Abfahrt ab Heimatort in den frühen Morgenstunden. Erster Aufenthalt auf dem Weg nach Dijon wird in Verdun sein. Gedenken an die vielen Menschen, die im letzten Jahrhundert durch den Krieg gehen mußten. Ankunft in Dijon am frühen Abend. Zimmerverteilung und Abendessen im Hotel. Rundgang durch die ehemalige Residenz des Herzogstums Burgund, Dijon.

2. Tag: Hauptstadt des Départements Cote d´Or

Frühstück. Stadtrundfahrt in Dijon, der einzigen Großstadt Burgunds und zumindest seit dem Zeitalter der "Großen Herzöge", die unbestrittene Hauptstadt der Region. Dijon ist Bischofs-, Universitäts- und Theaterstadt. Das historische Stadtzentrum konzentriert sich um den Palast der Herzöge und Stände, das Palais des Ducs et des Etats de Bourgogne. Sehenswerte Bauwerke sind u.a. das Chartreuse Pampoe, die Gräber der Herzöge und der Moses-Brunnen. Unser besonderer Hinweis: Wer gut zu Fuß ist, sollte eine Besteigung des Turms Philippe-le-Bon nicht scheuen. Von der Plattform haben Sie einen prächtigen Blick über die gesamte Stadt. Anschließend steht Ihnen Zeit zur freien Verfügung. Vielleicht nutzen Sie die Zeit, um durch die kleinen Altstadtstraßen zu bummeln, die Markthalle zu besichtigen oder eines der Museen zu besuchen. Besonders empfehlenswert: das Museum der Schönen Künste und der Gardesaa. Am Nachmittag Fahrt nach Saint-Saint-Seine-l´Abbaye. Von der Abteikirche sind es noch knappe 10 km bis zur Seine-Quelle. Sie war das Stammesheiligtum der Sequaner, die an diesem Ort Heilung durch das Quellwasser erhofften. Napoleon III. hat das Fleckchen Quellgrund gleichsam geadelt und es zum Besitz der Stadt Paris erklärt. Abendessen im Hotel.

3. Tag: Prachtentfaltung der romanischen Architektur

Nach dem Früchstück Besichtigung des Klosters Fontenay. 1118 vom Heiligen Bernhard des Zisterzienserordens gegründet. Fontenay ist bis heute in ursprünglicher Art erhalten. Die Kirche, die in einem sehr kurzen Zeitraum erbaut wurde, ist in vollkommen gleichbleibendem Stil erhalten, ebenso wie das Kloster. Eine Vollendung der strengen Architektur der Zisterzienser. Sie beruht auf dem durch Berhard von Clairvaux festgelegten Prinzip absoluter Einfachheit und Funktionalität. Für die Lage forderte Berhard strengste Abgeschiedenheit von allen menschlichen Siedlungen und nur die Nähe eines reinen Wassers sowie urbar zu machendes Land. Am frühen Nachmittag Weiterfahrt nach Vezelay, einem der 4 Hauptsammelpunkte der Pilger auf dem Weg zum Apostelgrab. Auf einem Hügel liegt die berühmte romanische Basilika, deren Geschichte bis ins Jahr 860 zurückgeht. Am Ostersonntag des Jahres 1146 erlebte die Basilika von Vézelay ihre welthistorische Stunde: Bernhard von Clairvaux rief als Abgesandter des Papstes von der Kanzel die Christenheit zum Kreuzzug auf. Rückkehr nach Dijon am frühen Abend.

4. Tag: Fahrt nach Autun und Beaune

Frühstück. Fahrt nach Autun, dem römischen Augustodunum. Stadtbesichtigung in deren Vordergrund die Kathedrale Saint Lazare stehen wird.
Von Autun geht die Fahrt weiter nach Beaune. Individuelle Mittagspause in Beaune. Anschließend Besichtigung dieser ehrwürdigen, burgundischen Herzogsresidenz. Hauptanziehungspunkt ist das Hotel Dieu, das berühmte Bürgerspital aus dem 15. Jahrhundert. Während des Stadtrundgangs Weinverkostung in den Räumen eines alten Klosters. Teilnahme an einem Abendmenue in einer rustikalen Auberge bei Beaune (fakultativ). Rückfahrt nach Dijon am Abend.

5. Tag: Südburgund

Nach dem Frühstück Fahrt nach Tournus, wo Sie eines der schönsten Bauwerke Burgunds besichtigen werden, die Abteikirche Saint Philibert. Gemeinsame Mittagspause in Brancion mit Einnahme eines Mittagessens. Anschließend Besichtigung des Klosters von Cluny, dessen erste Anlage um 910 entstanden ist. Cluny stellte im Mittelalter eine große geistige und weltliche Macht dar. Der Abstieg in Dekadenz und Einflußlosigkeit begann etwa um 1150. Schon Jahrzehnte vorher hatte Bernhard von Clairvaux sich von den Kluniazensern distanziert, die ihm zu diesseitig, bequem und verwöhnt waren. Als die Revolution ausbrach, galt Cluny als ein Symbol für Verderbtheit von Klerus und Adel. Das Kloster wurde von der Gemeinde zum Abbruch freigegeben und an einen Bauunternehmer verkauft. Heute existiert nur noch ein Zehntel der ehemaligen Klosteranlage. Nachmittags Besichtigung der romanischen Wandmalereien der Kapelle in Chapaize. Weiterfahrt nach Taize, wo Sie die moderne, ökumenische Glaubensgemeinschaft des Bruders Roger Schütz kennen-lernen werden. Teilnahme an einer ökumenischen Abendandacht. Rückfahrt nach Dijon.

6. Tag: Zentrum romantischer Kunst

Frühstück. Besichtigung des bedeutsamen Pilgerzentrums Paray le Monial, entstanden am Ende des 11. Jh. bis Anfang des 12. Jh. Da sie nicht zerstört worden ist, kann man hier - wenn auch in kleinerem Maßstab - viele der sakralen Bauideen anschauen und begreifen, die in Cluny nur noch auf dem Papier stehen. Je nach Wunsch und Zeit Besichtigungen in Ancy le Duc, Semur und Charlieun. Rückkehr nach Dijon. Abendessen im Hotel.

7. Tag: Der Nordwesten: Basse-Bourgogne

Nach dem Frühstück Fahrt in den Nordwesten von Burgund. Ihr erster Aufenthalt wird in Auxerre sein. Sie besichtigen die Abteikirche St. Germain und die Kathedrale. Stadtrundgang. Anschließend Fahrt nach Pontigny. Dort Besichtigung der Zisterzienserabtei. Anschließend Weinprobe in Chablis. Rückfahrt nach Dijon. Abendessen im Hotel.

8. Tag: Au revoir Bourgogne

Frühstück. Antritt der Heimreise in den Morgenstunden. Aufenthalt in Sens zur Besichtigung der Kathedrale. Weiterfahrt über Metz, Luxemburg, Trier. Ankunft am Heimatort am Abend.

Programmänderungen möglich

Hinweis: Diese Reise ist ein Programmvorschlag, der nach Ihren Vorstellungen geändert und ergänzt werden kann. Grundlage sind unsere Reisebedingungen für Paket- & Gruppenreisen. Alle Pakete verstehen sich ohne Beförderungsleistung; auf Wunsch vermitteln wir den passenden Bus.