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Reise Nr. 484

Vietnam & Kambotscha

15 Tage Vietnam

Paketreise Vietnam & Kambotscha
"Chao" grüßen die Vietnamesen freundlich und strahlen
Sie aus dunklen Augen an. Bedenkt man das schwere
Schicksal, das viele von ihnen in der Vergangenheit erlitten
haben, so ist es schon erstaunlich, wie liebenswürdig
und aufgeschlossen der Reisende gegrüßt und aufgenommen
wird. Heute ist Vietnam ein Land der Zukunft.
Mit emsigem Fleiß nutzen die Menschen die gewonnenen
wirtschaftlichen Freiheiten. Ein ganzes Land ist nach
leidvoller Vergangenheit im Aufbruch.

01 Reiseverlauf

1. Tag: Über den Wolken

Individuelle Anreise zum Flughafen Frankfurt per Rail&Fly. Gemeinsamer Checkin
zum Linienflug mit Thai Airways Richtung Vietnam via Bangkok. Abflug nach Bangkok.
Heute Nacht können Sie schon von Ihrem Reiseziel träumen...
Nachtflug.

2. Tag: Erste Begegnung mit Vietnam

Vormittags Ankunft am internationalen
Flughafen Noi Bai in Hanoi.
Nach Erledigung der Zoll- und
Einreiseformalitäten Begrüßung
durch Ihre Reiseleitung und
Transfer zum Hotel. Nach der
Zimmerverteilung haben Sie
etwas Zeit zum Ausruhen und
Erfrischen.

Nachmittags beginnt Ihr
Besichtigungsprogramm in
Hanoi. Vietnams liebenswerte
Hauptstadt entspricht so gar
nicht den Vorurteilen, die man
mit sozialistischen Großstädten
verbindet: Eine wunderschöne
Altstadt mit engen, baumgesäumten
Alleen erinnert viel
eher an französische
Kleinstädte. Die franzosische
Kolonialzeit hat viel deutlichere
Spuren hinterlassen als 40
Jahre Sozialismus.

Sie erleben im Labyrinth der
Altstadtgassen ein
Durcheinander von
Straßenständen, Garküchen,
Rikschas und Lastenträgern.
Entstanden ist das malerische,
turbulente Viertel im 11.
Jahrhundert, aber seitdem und
bis heute unterliegt es ständiger
Erneuerung. So gut wie jeder
Quadratmeter wird von Läden
genutzt. Jede Straße und Gasse
ist nach dem Produkt benannt,
mit welchem dort gehandelt
wird, bzw. nach dem dominierenden
Gewerbe: Seide, Papier,
Schuhe, Metallwaren,
Bekleidung, Möbel. vom
Grabstein bis zum Seiden-
Pyjama können Sie hier fast
alles kaufen, es gibt fast nichts,
was es hier nicht gibt!
Bevor Sie im Sen Restaurant Ihr
Abendessen genießen werden.

Übernachtung z.B. im Hotel
Nam Hai o.g. in Hanoi.

3. Tag: Die Schöne am Roten Fluss

Frühstück im Hotel.
Vormittags setzen Sie Ihre
Besichtigungen in Hanoi fort.
Der Ngoc-Son-Tempel und die
Schildkröten-Pagode im Hoan-
Kiem-See sind die meistgemalten
und fotografierten Symbole
Hanois und inspirierten
zahlreiche Poeten. Die Legende
erzählt, daß während der
Parade für den Sieg über die
Chinesen König Le Thai To über
den See fuhr und der goldenen
Riesenschildkröte begegnete.
Sie nahm ihm das magische
Schwert wieder ab, welches sie
ihm einst gegeben hatte, um die
Truppen aus dem Reich der
Mitte in die Flucht zu schlagen.
Daher der Name „See des
zurückgegebenen Schwertes“.
Die dem göttlichen Panzertier
gewidmete Padoge erhebt sich
im südlichen Teil des
Gewässers. Im Tempel ist eine
präparierte Riesenschildkröte zu
bewundern. Sie wurde 1968 im
See gefangen und soll über 400
Jahre alt sein.

Die Einsäulen-Pagode Chua
Mot Cot wurde 1049 vom Kaiser
Ly Thai Tong erbaut, doch setzten
sie die Franzosen 1954 in
Brand. Der heutige Bau wurde
1955 originalgetreu wieder aufgebaut.
Sie verdeutlicht die
buddhistische Weltanschauung,
in der die Welt in Form einer
Lotosblüte aus dem Wasser
steigt. Hier steht eine schöne
Statue der Quan An, der
Göttin der Barmherzigkeit.

Nicht fehlen darf der Besuch
des Ho Chi Minh Mausoleums.
Hier verkündete Ho Chi Minh
1945 die Unabhängigkeit des
Landes, und hier ruht er in
einem gläsernen Sarg, der
Tradition Lenins und Stalins folgend
im imposanten
Marmorbau, der zu einer wahren
Pilgerstätte geworden ist.
Anschließend geht es zum
Literaturtempel. Er gehört zu
den reizvollsten Tempeln, die in
Vietnam zu bewundern sind.
Nicht zuletzt deswegen, weil
in diesem stillen Komplex einige
seltene Elemente konfuzianischer
Architektur zu entdecken
sind. Sehr prägnant sind die
runden Fenster, dekoriert von
Leisten, die wie Sonnenstrahlen
in alle Richtungen streben. Von
dort konnten die Dichter auf den
quadratischen, "Quelle des
himmlischen Lichts" genannten
Teich im nächsten Hof blicken
und auf die großen Steinstelen,
die auf individuell gestalteten
Schildkröten, Symbolen des langen
Lebens, ruhten.
Der Tempel gilt als der Kern von
Vietnams erster Universität nach
konfuzianischem Vorbild. Sie
etablierte sich im 11.
Jahrhundert als Bildungsstätte
für Prinzen, Söhne der
Mandarine und anderer
Aristokraten. Auf Erlaß König Le
Thanh Tongs wurden ab 1484
Stelen für diejenigen
errichtet, die die schwierigen
Literaturprüfungen bestanden
hatten. 82 Platten mit Namen,
Geburtstag und Leistung der
Gelehrten sind noch vorhanden.

Am Abend erwartet Sie ein
typisch vietnamesisches
Schauspiel: das Wasserpuppen-
Theater. Dank touristischen
Interesses hat diese wohl 800
Jahre alte Kunst in den letzten
Jahren einen Boom erfahren.
Dabei werden die Puppen in
reizvollen Szenen an unsichtbaren
Stangen, Stäben und
Zugfäden über die Wasserfläche
geführt. Die Akteure stehen hinter
einem Vorhang in bauchtiefem
Wasser.
Abendessen im Minh Anh
Restaurant und anschließend

Übernachtung z.B. im Hotel
Nam Hai o.g. in Hanoi.

4. Tag: Der herabsteigende Drache

Nach dem Frühstück Abfahrt zur
Halong-Bucht. Unterwegs werden
Ihnen die mächtigen Deiche
auffallen, die im Unterlauf des
Roten Flusses die
Wassermassen kontrollieren
und nur gebändigt auf die
fruchtbaren Felder strömen lassen.
Mit einem Mittagessen an
Bord der Huong Hai Deluxe
Dschunke beginnt Bootsfahrt
auf der Halong Bucht, die sicher
zu den beeindruckendsten
Landschaften der Erde gehört –
vor allem durch die
Felsformationen, die aus dem
Meer ragen und zwischen
denen sich die Wasserstraßen
wie ein Labyrinth hindurchschlängeln.
Dazwischen finden
wir einsame weiße Strände, die
zum Baden einladen. Der
Anblick der tausenden kleinen
Inseln und Kalkfelsen voller
Höhlen und Grotten im smaragdgrünen
Wasser läßt die
Legende ihrer Entstehung
glaubhaft erscheinen: hier lebte
einst ein Drache, der friedlich in
einem Berg schlief. Eine feindliche
Invasionsflotte störte ihn,
und er stürzte sich auf die
Eindringlinge hinunter ins
Wasser. Mit seinem Schwanz
zog er dabei tiefe Täler in die
Landschaft, die sich mit Wasser
füllten, als sein mächtiger
Körper im Meer versank.
Seitdem heißt die Bucht "herabsteigender
Drache" – ha long.
Der Drache soll zwar heute
noch hier wohnen, doch bis zu
seinem Auftauchen genießen
Sie auf Ihrer Bootsfahrt alle
Friedlichkeit und Ruhe der Welt.
Von den zahlreichen Grotten mit
ihren Tropfsteinen besuchen Sie
die schönsten: die Pelikanhöhle
(Bo Nau Grotte), die erst 1995
entdeckte Thien Cung Grotte,
die vielleicht die schönste der
ganzen Bucht ist, und die Dau
Go Grotte, auch „Grotte der hölzernen
Pfähle“ genannt. Als
nämlich die Flotte des
Mongolenherrschers Kublai
Khan im Jahre 1288 eine
Invasion Vietnams versuchte,
wurde dies mit spitzen
Bambuspfählen verhindert, in
denen sich die Schiffe bei Ebbe
verfingen. In dieser Höhle wurden
die Pfähle damals versteckt.
Sie genießen an Bord der
Dschunke ein typisches
Abendessen.

Übernachtung z.B. auf der
Huong Hai Deluxe Dschunke.

5. Tag: Die Grabmale der Kaiser

Frühstück und Mittagessen
haben noch an Bord der
Dschunke. Bevor Sie den
Rückweg nach Hanoi antreten,
machen Sie einen kurzen Halt
im Dorf Dong Trieu, wo die
berühmten weißen und blauen
Töpferwaren hergestellt werden.
Von Hanoi fliegen Sie dann
weiter. In die alte Kaiserstadt
Hue, ein wichtiges Zentrum von
Kultur, Religion und Erziehung.
Fragt man die Vietnamesen,
sind die Menschen hier
besonders schön, romantisch
und freundlich. Dreizehn Könige
haben das Stadtbild zwischen
1802 und 1945 geprägt. Ein
Blick auf den Stadtplan macht
die Anlage der alten Metropole
nach chinesischem Vorbild
sichtbar. Eingebettet in die
Hügel beiderseits des Huong
Giang, des „Parfüm-Flusses“,
breitet sie sich im
Schachbrettmuster innerhalb
von quadratisch angelegten
Kanälen aus. In ihrem Zentrum
liegt, wiederum von
Wassergräben gesäumt, die
Zitadelle mit der Verbotenen
Purpur-Stadt.

Der Regent Gia Long krönte
sich 1802 selbst zum König. Die
Franzosen machten später im
Sprachgebrauch einen Kaiser
daraus. Der Titel bürgerte sich
ein und wird bis heute benutzt,
obwohl er nicht korrekt ist.
Wir beginnen unsere
Besichtigung mit der eigentlichen
Kaiserstadt, die innerhalb
der Zitadelle errichtet wurde und
der „Verbotenen Stadt“ in Peking
nachempfunden ist. Die
Zitadelle liegt in günstiger Lage
am Nordufer des Flusses: Im
Rücken schützt sie eine
Bergkette, nach Süden blickt sie
zur Sonne, auf den Fluß und
eine weite Ebene. Sie besitzt
zehn Tore und wurde einst von
24 Bastionen geschützt. Nach
den chinesischen geomantischen
Bauprinzipien ist sie quadratisch,
denn sie stellt das
Zentrum der Herrschaft auf der
Erde dar, und die Erde dachte
man sich als quadratische
Scheibe.
br>
Zahllose Paläste und Tempel
befinden sich ebenso wie
Türme, eine Bücherei und ein
Museum in diesen Mauern. Hier
lebte ein tausendköpfiger
Hofstaat in Pracht und Luxus.
Der Haupteingang ist das imposante
Ngo Mon Tor, das zum
Symbol für das Ende der
Monarchie geworden ist. Hier
übergab Bao Dai 1945 Siegel
und Schwert an die Regierung
Hanois. Der mittlere Weg durch
die gelben Tore war einzig dem
Kaiser vorbehalten, ebenso wie
die Brücke über den Lotos-
Teich. Auch exklusiv für die kaiserliche
Familie gedacht war der
Bezirk der „Verbotenen
Purpurnen Stadt“, sie durfte nur
von Eunuchen-Dienern betreten
werden, die den kaiserlichen
Konkubinen nicht gefährlich
werden konnten.
Besuchen Sie dann die Königsbzw.
Kaisergräber von Hue. Sie
wurden von den Mitgliedern der
Nguyen-Dynastie bereits zu
Lebzeiten konzipiert und zum
Teil bewohnt. Sie liegen verstreut
in den Hügeln südwestlich
von Hue.

Im kaiserlichen Grab von Tu
Duc, der am längsten von allen
regierte, spürt man den
Feingeist des Erbauers. König
Tu Duc (1847-1883) war ein
Poet, der sich mit Schönheit und
Harmonie umgab. Bereits zu
Lebzeiten weilte er in dem hübschen
Pavillon am See, ließ sich
im Tempel Theaterstücke vorspielen
und den Tee aus dem
Tau der Lotusblüten zubereiten.
Innerhalb der Umfassungsmauern
befinden sich die
Ruinen des königlichen „Harem“
sowie das Grab von Tu Ducs
Adoptivsohn, König Kien Phuc.

Das pompöse Grabmal des 12.
Königs Khai Dinh (1916-1925)
ist ein eindrucksvoller Komplex,
den man über viele Stufen
erreicht. Von der obersten
Terrasse genießen Sie einen
herrlichen Rundblick auf das
umliegende Hügelland.
Das Kaiseressen in einem typischen
Restaurant wird als
Abendessen serviert.

Übernachtung z.B. im Hotel
Green Hue**** in Hue.

6. Tag: Über den Wolkenpass

Frühstück im Hotel.
Vormittags unternehmen Sie
eine Bootsfahrt auf dem
„Parfüm-Fluß“. Die erholsame
Flußfahrt führt Sie zur Thien-
Mu-Pagode, die König Tu Duc
1858 direkt am Ufer errichten
ließ. Der 21 m hohe achteckige
Phuoc-Duyen-Turm ist das
Wahrzeichen Hues und symbolisiert
mit seinen sieben
Stockwerken sieben
Inkarnationen des Buddha. Sehr
reizvoll ist der Bonsaigarten im
hinteren Teil der Anlage.

Anschließend verlassen Sie Hue
und fahren über den
„Wolkenpass“ Richtung Danang.
Würde er nicht als Klimagrenze
und Wetterscheide zwischen
Nord- und Südvietnam gelten,
wäre der fast 500 m hohe Paß
für Mitteleuropäer nichts
Besonderes. Dennoch, die
gesamte Strecke gehört zu den
reizvollsten Abschnitten der
Nationalstraße 1: hübsche
Dörfer und abwechslungsreiches
Bauernland, knalliges Grün
der Reisfelder und grauweiße
Dünen, mit zahlreichen Gräbern
besetzt, Palmenhaine und
Lagunen mit malerischen
Fischerbooten, dicht bewachsene
Hügel und in der Regenzeit
Wasserfälle über grauen
Granitbrocken. Häufig macht der
Paß seinem Namen alle Ehre,
wenn die Berggipfel in Wolken
gehüllt sind. Im Lauf der
Geschichte war diese Region
immer wieder heftig umkämpft,
wovon zahlreiche Ruinen aus
allen Zeitaltern erzählen. Der
Schrein auf der Paßhöhe wurde
für die umherirrenden Seelen
errichtet, und die Vietnamesen
legen einen Stopp ein, um dem
Geist des Berges zu huldigen.
Danang, Vietnams viertgrößte
Stadt, liegt an der nördlichen
Grenze der tropischen Zone und
bietet das ganze Jahr über ein
sehr angenehmes Klima. Die
Umgebung von Da Nang war
ein wichtiger Siedlungsraum des
Volkes der Cham, das wahrscheinlich
aus Indonesien in die
Region des heutigen Vietnams
eingewandert ist. Sie besuchen
das Cham Museum, das 1915
von der „Ecole Francaise
d´Extreme Orient“ errichtet
wurde. Die Sammlung der
Cham-Skulpturen unter freiem
Himmel ist eine der besten der
Welt. Atemberaubend schön
sind viele der Steinmetzarbeiten
in Sandstein.

Anschließend geht es zum
China Beach. Er ist berühmt für
seine Wellen, die schon surfende
GIs während des Vietnam-
Krieges zu nutzen wußten. Die
nahen Marmorberge bestehen
aus 5 marmornen Felskegeln,
die früher einmal Inseln waren.
Der höchste darunter ist etwa
100 Meter hoch. Jedem der
Berge wird eines der 5
Elemente des Universums zugeordnet
Wasser, Metall, Holz,
Feuer und Erde. Der höchste
und bekannteste ist der Son
Thuy mit einer Vielzahl natürlicher
Grotten, in die über
Jahrhunderte hinweg buddhistische
Heiligtümer gebaut wurden.
Weiterfahrt nach Hoi An, einer
malerischen Stadt südlich von
Danang am Fluß Thun Bon
gelegen. Den westlichen
Kaufleuten war die Stadt vom
17. bis 19. Jahrhundert unter
dem Namen Faifo als einer der
führenden Häfen Südostasiens
bekannt. Glücklicherweise blieb
Hoi An von den vielen kriegerischen
Zerstörungen in Vietnam
verschont, so daß heute die
bauliche Substanz keiner Stadt
in Vietnam so gut erhalten ist
wie in Hoi An, Vielleicht ist ja
auch das der Grund dafür, daß
Hoi An an Charme kaum zu
überbieten ist und sich zu einer
Künstlerstadt gemausert hat.

Übernachtung und Abendessen
z.B. im Hotel Agribank Hoian
Beach Resort***+ o.g. in Hoi An.

7. Tag: Das “Angkor Wat” Vietnams

Frühstück im Hotel und
anschließend Fahrt nach My
Son, dem größten erhaltenen
Komplex aus der Zeit des
Champa-Reiches. Besonders
imposant ist der erste Eindruck
der Ruinenstätte in einem von
dicht bewachsenen Bergkuppen
umgebenen Tal. Die bemoosten,
von Farnen umrankten
Tempeltürme wirken wie stumme
Zeugen einer jahrhundertealten,
untergegangenen Kultur.

Zwischen dem 4. und 13.
Jahrhundert war My Son das
religiöse und kulturelle Zentrum
der Cham. Seit dem 7.
Jahrhundert wurden die ersten,
aus Holz errichteten
Sakralbauten durch
Ziegelbauten ersetzt. In den
Aufzeichnungen eines französischen
Archäologenteams, das
Anfang des 20. Jahrhunderts im
einstigen Simhapura arbeitete,
ist von 70 Cham-Tempeln die
Rede, die unterhalb des Berges
My Son (Schöner Berg) die
Jahrhunderte in relativ gutem
Zustand überstanden hatten.
Leider wurde im Vietnamkrieg
ein großer Teil der Monumente
durch amerikanisches Flächen-
Bombardement zerstört, und so
sind seither nur noch etwa 20
Tempel erhalten, die meisten als
Ruinen. Rückfahrt nach Hoi An
Nachmittags besichtigen Sie Hoi
An. Sie werden hier einer Fülle
von sehenswerten Bauwerken
begegnen: dem Quang Cong
Tempel, der Phuoc Kien Pagode
(gewidmet der Meeresgöttin),
der japanischen überdachten
Brücke, einigen schönen alten
Häuser, der Quang Dong
Pagode und schließlich der
Chua Chuc Thanh Pagode.
Diese älteste Pagode in Hoi An
wurde im 15. Jahrhundert von
einem buddhistischen Mönch
aus China erbaut. Unter den
immer noch in Gebrauch befindlichen
antiken Ritualgegenständen
befinden sich ein 200
Jahre alter steinerner Gong und
ein angeblich noch älterer
Holzgong, der einen Karpfen
darstellt. Das Abendessen ist im
Restaurant Goda.

Übernachtung z.B. im Hotel i
Agribank Hoian Beach
Resort***+ o.g. in Hoi An.

8. Tag: Zwischen Wasser und Land

Frühstück im Hotel und
anschließend Transfer zum
Flughafen in Danang, von wo
aus Sie mit Vietnam Airlines
nach Saigon fliegen. Von hier
aus fahren Sie weiter ins
Mekong Delta nach My Tho.

Das Delta des Mekong ist das
drittgrößte Mündungsgebiet der
Welt. Ein Fluß der Superlative
mehr als 4000 Kilometer hat er
von seiner Quelle in Tibet bis
dahin zurückgelegt, ist dabei
durch China, Myanmar (Burma),
Laos, Thailand und
Kambodscha geflossen, wo er
sich bei Phnom Penh in zwei
Ströme teilt und vor seiner
Mündung ins Südchinesische
Meer nochmals in sieben Arme.
Jahr für Jahr lagern sich hier
Tonnen von Schlick im Delta ab.
Das ist fruchtbare Erde, die bis
zu 70 Meter hoch das Flußbett
bedeckt und drei Ernten im Jahr
ermöglicht. Das Mekong-Delta
ist die Reiskammer der Nation,
doch gedeihen hier auch viele
Früchte wie Lychee, Mango,
Papaya. Etwa 5000 Kilometer
messen all die schiffbaren
Kanäle, die das Mekong-Delta
wie ein Netz durchziehen.
Nach der Mittagspause besuchen
Sie den buddhistischen
Tempel mit Kloster Vinh Trang.
Anschließend machen Sie von
hier aus einen Bootsausflug
durch die herrlich grüne
Gartenlandschaft mit
Bananenstauden und
Obstbäumen.Auf der Insel Thoi Son erwartet
Sie inmitten von Obstkulturen
aller Sorten eine „Kokosbonbon-
Fabrik“ – feingeschnittener
Kokos wird mit Rohrzucker
geröstet. Ein süßer Hochgenuß!
Sie werden auch den Honigwein
und –Tee probieren können.
Dann fahren Sie über das malerische
Städtchen Vinh Long
nach Can Tho, wo Sie heute
übernachten. Spazieren Sie
abends über die lange, von
Cafes gesäumte
Uferpromenade.
Das Abendessen ist in einem
typische Restaurant für Sie vorbereitet.

Übernachtung z.B. m Hotel Ninh
Kieu o.g. in Can Tho.

9. Tag: Die Schwimmenden Märkte

Ein weiterer Bootsausflug führt
Sie nach dem Frühstück durch
zahlreiche Wasserstraßen zum
schwimmenden Markt von Cai
Rang. Hier herrscht ein atemberaubendes
Getümmel.
Beobachten Sie das geschäftige
Treiben der Bauern, die von
ihren Booten aus Gemüse und
Früchte aller Art an Händler und
Kunden verkaufen. Im Labyrinth
der Wasserstraßen bieten sich
immer neue interessante
Ausblicke, und die Fahrt wird
bestimmt nicht langweilig werden!
Weiterfahrt nach Soc Trang,
einer vorwiegend von Khmer
bewohnten Stadt. Einblicke in
die besondere Geschichte dieses
Volkes erhalten Sie im
Khmer-Museum, das Plastiken,
Musikinstrumente, Kostüme,
Architekturmodelle, Körbe und
Haushaltsgegenstände zeigt.

Die Khmer bauten auch zahlreiche
Pagoden, wie die 400 Jahre
alte Fledermaus-Pagode mit
herausragenden Dekorationen,
darunter exquisit bemalte
Fensterläden, Deckengemälde
und ein vergoldeter Buddha. Sie
liegt in einer großen
Klosteranlage mit einem
Baumbestand, in dem Tausende
von Flughunden hängen, bevor
sie zu nächtlichen Ausflügen
starten. Sie sehen auch die Dat
Set Pagode, die wegen der
zahlreichen Lehmskulpturen im
Inneren auch Lehmpagode
genannt wird.

Abendessen und Übernachtung
z.B. im Hotel in Ninh Kieu o.g.
Can Tho

10. Tag: Die Hauptstadt des Südens

Frühstück im Hotel.
Der Vormittag steht zur freien
Verfügung. Am Nachmittag verlassen
Sie das Mekong-Delta
und fahren nach Saigon.
Regierungstreue sagen Ho-Chi-
Minh Stadt, für den Großteil der
Bevölkerung ist es aber noch
immer Saigon, sogar in Medien
und Literatur.
Abendessen im Restaurant Ba
Mien.

Übernachtung z.B. im Hotel
Hoang Hai Long o.g. in Saigon

11. Tag: Das „Paris des Ostens“

Nach dem Frühstück im Hotel
unternehmen Sie eine ausführliche
Stadtrundfahrt in Saigon.
Sie beginnen die Besichtigung
mit dem alten
Präsidentenpalast, der jetzt
„Halle der Wiedervereinigung“
heißt. Ursprünglich stand an dieser
Stelle der Palast des französischen
Gouverneurs. Später
wurde das Gebäude vom südvietnamesischen
Präsidenten
Ngo Dinh Diem bewohnt. Bei
einem versuchten Anschlag im
Februar 1962 auf Diem wurde
der Palast jedoch zerstört und
durch ein neues Bauwerk
ersetzt. Darin wurde alles so
belassen, wie es 1975 vorgefunden
wurde, als nordvietnamesische
Truppen Saigon eroberten.

Dann sehen Sie die Kathedrale
Notre Dame im Zentrum des
Regierungsviertels, die von
1877 bis 1883 als neoromanischer
Backsteinbau errichtet
wurde. Sie hat zwei hohe quadratische
Türme mit eisernen
Spitzen. Vor der Kirche steht
eine Statue der Jungfrau Maria.
Neben der Kathedrale liegt das
Hauptpostamt, das seit dem 19.
Jahrhundert unverändert erhalten
geblieben ist.

Nicht fehlen darf der Ben Thanh
Markt. Der Zentralmarkt Saigons
und die umliegenden Straßen
gehören zu den lebendigsten
Gegenden der Stadt.
Nachmittags geht es nach
Cholon, dessen Name „Großer
Markt“ bedeutet. Hier besichtigen
Sie die reich verzierte Thien
Hau Pagode, die der
Meeresgöttin gewidmet ist.
Anschließend entdecken Sie
das Chinesenviertel und den
Binh Tay Markt. In seinen Hallen
findet sich auf über 11.000
Quadratmetern Fläche das grösste
Warenangebot des Landes.
Alles, was der vietnamesische
Durchschnittsbürger essen,
anziehen oder sonst irgendwie
gebrauchen kann, wird hier
angeboten.
Abendessen in einem typischen
Restaurant.

Übernachtung z.B. im Hotel
Hoang Hai Long o.g. in Saigon

12. Tag: Ins Zauberreich der Khmer

Nach dem Frühstück Transfer
zum Flughafen und Flug nach
Siem Reap in Kambodscha.
Nur wenige Kilometer nördlich
von Siem Reap befindet sich die
sicher beeindruckendste
Tempelanlage der Welt: 802
n.Chr. gegründet, lebten zur
Blütezeit des Khmer-Reiches im
12. und 13. Jahrhundert angeblich
mehr als eine Million
Menschen dort, unvorstellbar
zur damaligen Zeit.
Die ausführliche Besichtigung
wird am 13. Tag sein.
Das Abendessen wird im
Aliance Cafe serviert.

Übernachtung in Siem Reap
Casa Angkor ****

13. Tag: Versunkene Königreiche

Die Ruinenanlage von Angkor
erstreckt sich auf einer riesigen
Fläche. Der Tempel von Angkor
Wat ist vielleicht der eindrucksvollste,
jedoch nur einer von vielen.
König Suryavarman II. weihte
ihn dem hinduistischen Gott
Vishnu. In Angkor Wat befinden
sich die längsten zusammenhängenden
Flachreliefs der
Welt, die die äußere Galerie auf
ihrer gesamten Länge schmükken
und Szenen aus der hinduistischen
Mythologie zeigen.
Angkor Wat gehört – zusammen
mit ganz Angkor – seit 1972
zum Weltkulturerbe der
Menschheit.

Sie besuchen heute auch
Angkor Thom. Die besfestigte
Königsstadt wurde auf einer
Fläche von 10
Quadratkilometern im 11.
Jahrhundert erbaut. Die Stadt
hat 5 gesaltige Tore und ist von
einem 100 m breiten Graben
umgeben. Im Zentrum befinden
sich die wichtigsten Bauwerke,
unter anderem der Bayon,
Baphuon und die
Elefantenterrasse. Der Bayon ist
der Tempelberg Königs
Jayavarmans VII. und steht im
Zentrum Angkor Thoms. Zu seinen
Attraktionen zählen die verwinkelten
engen Gänge, die
steilen Treppen und besonders
die beeindruckende
Ansammlung der schaurigen
Türme mit den über 200
lächelnden Gesichtern.
Vom Hügel Phnom Ba Kheng
aus genießen Sie den herrlichen
Sonnenuntergang. Anschließend
erwartet Sie ein Abendessen mit
einer traditionellen Tanz-Show
der Khmer. – Leider auch das
Abschiedsessen.

Übernachtung in Siem Reap
Casa Angkor ****

14. Tag: Viel zu schnell verging die Zeit ...

Frühstück im Hotel, weitere
Besichtigungen und
Mittagessen. Lassen Sie mit
weiteren Besichtigungen diese
eindrucksvolle Rundreise ausklingen.

Transfer zum Flughafen Siem
Reap und Flug nach Bangkok,
von wo aus Sie zurück in die
Heimat starten. Bordverpfegung
im Rahmen der Ortszeiten.
Rückflug über Bangkok nach Frankfurt.

15. Tag: Wohlbehalten in der Heimat

Nach der Landung in Frankfurt
kehren Sie zurück zum
Heimatort, noch voll neuer
Eindrücke aus einem unvergeßlichen
Land, das zum
Wiederkommen einlädt!
Ankunft in Frankfurt in den frühen Morgenstunden.

(Programmänderungen vorbehalten)

P.S.: Die Erinnerungen an die
vergangenen Tage sind übrigens
zollfrei.

Hinweis: Diese Reise ist ein Programmvorschlag, der nach Ihren Vorstellungen geändert und ergänzt werden kann. Grundlage sind unsere Reisebedingungen für Paket- & Gruppenreisen. Alle Pakete verstehen sich ohne Beförderungsleistung; auf Wunsch vermitteln wir den passenden Bus.
Bildquellen: Vietavel